Woher kommt die Moon-Bewegung?

Anonym
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Die Moon-Bewegung entstand in den 1950er-Jahren in Südkorea. Sie ist nach ihrem Gründer benannt, der Sun Myung Moon hieß und von 1920 bis 2012 lebte. Er sagte, Gott habe ihm eine besondere Aufgabe in der Welt gegeben: Das Christentum müsse erneuert werden, Menschen und Religionen sollten zusammenfinden und miteinander in Frieden leben. Mit seiner Botschaft und den von ihm gegründeten interreligiösen und karitativen Organisationen hat er nicht nur in Südkorea, sondern auch weltweit viele Anhängerinnen und Anhänger gewinnen können.

Die lange als „Vereinigungskirche“ bekannte Bewegung nennt sich seit 2015 „Familienföderation für Weltfrieden und Vereinigung e. V.“. Sie benutzt viele Wörter Begriffe und Vorstellungen aus dem Christentum und spricht auch über Jesus. Die Lehren der Bewegung unterscheiden sich aber deutlich von dem, was evangelische und katholische Christinnen und Christen glauben. Darum zählen die beiden großen Kirchen die Moon-Bewegung nicht zum Christentum.