Die Fürbitte ist ein Gebet für andere. Viele Christinnen und Christen bitten Gott damit zum Beispiel um Unterstützung für kranke Eltern, für hilfsbedürftige Nachbarinnen oder Nachbarn, für bedrohte Tiere oder für ein ganzes Land, das unter Krieg oder Dürre leidet.
Eine Fürbitte sprechen manche Menschen alleine, andere lieber in der Gemeinschaft. Im christlichen Gottesdienst trägt der Pfarrer oder die Pastorin oft eine Fürbitte vor. In vielen Kirchen bestätigt die Gemeinde die Bitte mit dem Ruf „Wir bitten Dich, erhöre uns.“ In manchen Gemeinden ist es auch etwas anders.
Als Christen glauben wir an einen Gott, der ein Herz für alle Menschen hat. Mit ihm können wir reden wie mit einem Freund. Zu ihm können wir mit allem kommen, was uns auf dem Herzen liegt. Wir können ihm danken für das Schöne, das wir erleben und was auf der Welt passiert. Zu ihm können wir auch mit unseren Bitten und Anliegen kommen. Es gibt keine Garantie, dass Gott alle Bitten erfüllt. Doch wir vertrauen darauf, dass unser Anliegen bei Gott in seinen guten Händen liegt. Das empfahl auch Paulus in seinem Brief an die christliche Gemeinde von Philippi: "Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!"
Fürbitte im Christentum
- auf der Suche nach Hilfe für andere
mizina/Oksana Bratanova/fotolia
Viele Christinnen und Christen wenden sich im Gottesdienst oder auch zu Hause mit einer Fürbitte für andere Menschen an Gott.
Gut zu wissen...
...wenn du über die Bibel sprichst:
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